Brautkleider mit Schleppe

Für viele Bräute ist ein Brautkleid mit Schleppe die Krönung ihres Prinzessinnen-Looks am wohl schönsten Tag ihres Lebens. Vor vielen Jahren war das allerdings noch anders. Vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Länge der Schleppe regelrecht ein Statussymbol. Dabei galt: Je länger die Schleppe, desto höher der Stand in der Gesellschaft.

Heute können Sie zwischen den unterschiedlichen Längen und Varianten einer Schleppe wählen. Achten Sie aber darauf, dass die Länge zur Feier passt, soll heißen: Ein Brautkleid mit Kathedralen-Schleppe ist bei einer Gartenparty eher unpassend. Bei einer kirchlichen Trauung hingegen ist dieses Modell ein absoluter Hingucker.

Sie wünschen sich ein Hochzeitskleid mit Schleppe, sind sich aber mit der Länge noch unsicher? Hier haben wir die verschiedenen Längen einmal genauer erklärt.

Pinsel: Die sogenannte Pinsel-Schleppe ist von allen Schleppen die kürzeste. Sie berührt kaum den Boden, sorgt aber an der Rückseite des Kleides für etwas mehr Volumen. Diese Schleppe passt zu allen Kleiderarten.

Hof: Die Hof-Schleppe ist etwas länger als der Pinsel und berührt in voller Breite den Boden. Im Schnitt ist sie um die 60 Zentimeter lang und eignet sich vor allem für Zeremonien am Strand oder im Freien.

Kapelle: Die Kapellen-Schleppe gilt mit einer Länge zwischen einem bis knapp zwei Metern als goldene Mitte unter den Schleppen. Sie eignet sich für nahezu jede Feier – lediglich bei einer standesamtlichen Trauung ist sie mitunter schon ein Tick “too much”.

Kathedrale: Mit der Kathedralen-Schleppe sind Sie gewiss der Hingucker. Doch Vorsicht: Bei einer Länge bis zu 3,5 Metern brauchen Sie ein wenig Unterstützung. Idealerweise tragen Sie dieses Modell bei einer kirchlichen Trauung.

Königliche Schleppe: Ein Brautkleid mit einer königlichen Schleppe kommt vor allem bei royalen Hochzeiten zum Einsatz.

Nicht nur die Länge der Schleppe spielt bei der Wahl eine entscheidende Rolle, auch die richtige Variante will gut überlegt sein.

Rocksaum-Schleppe: Die wohl bekannteste Brautkleid-Schleppe ist die sogenannte Rocksaum-Schleppe, die, wie der Name schon sagt, am Saum endet.

Taillen-Schleppe: Auf den Laufstegen ist die Taillen-Schleppe schon längst ein Hit. Auch immer mehr Bräute entscheiden sich für diese praktische Variante, denn dieses Modell wird lediglich durch ein dünnes Band an der Taillennaht befestigt und kann jederzeit abgenommen werden.

Mantel-Schleppe: Wie der Name schon vermuten lässt, wird die Mantel-Schleppe als Mantel über dem Brautkleid getragen. Sie läuft hinten als Schleppe aus.

Schleier-Schleppe: Eine Alternative ist die Schleier-Schleppe die nichts anderes als ein langer Brautschleier aus Organza ist, der hinten bis zum Boden reicht.